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Mit dem Förster in Nationalpark Lauwersmeer

Direkt am Wattenmeer liegt der Nationalpark Lauwersmeer. Ein Ort, der vor biologischer Vielfalt nur so strotzt. Wo es unzählige Wandermöglichkeiten gibt und Sie in der Stille Ruhe finden. Allein oder zu zweit. Nehmen Sie doch einmal die Kinder mit. Starten Sie im activiteitencentrum Lauwersnest, wandern Sie in die Wälder und besteigen Sie einen der Vogelbeobachtungstürme. Herrliche Ausblicke sind garantiert. Förster Jaap Kloosterhuis nimmt Sie einen Tag lang mit durch das Gebiet und macht Ihnen schon einmal Lust auf Ihren Besuch.

Um Sie herum Natur, Stille. Wanderschuhe an, Fernglas um den Hals. Eigentlich geht es Ihnen nicht viel anders als dem Förster Jaap Kloosterhuis. Er empfängt Sie im Aktivitätszentrum Lauwersnest, dem pulsierenden pädagogischen Herz des Nationalpark Lauwersmeer. Eine Basis. Mit allerlei Informationen in Text und Bild über die reiche Umgebung. Drinnen blicken Sie auf eine hohe Mauer, auf der unzählige Vögel markiert sind. Das Gebiet ist also einer der Knotenpunkte des weltweiten Vogelzugs. ''Das Bemerkenswerte ist, dass die kleinsten Vögel die größten Reisen machen'', sagt Jaap. ''Den ganzen Weg von Afrika und wieder zurück.'' Alex (10) und Luca (13) sind erstaunt und blicken nach oben. Mit ihren Gedanken in den Wolken, in der Nähe der Vögel.

Etwas weiter links ist ein Teil des Universums vor einer dunkelblauen Wand abgebildet. Das liegt daran, dass der Nationalpark Lauwersmeer auch ein offizieller Dark Sky Park ist. Ein Ort, an dem es am Abend und in der Nacht wirklich dunkel ist. Wo Sie an einem klaren Tag die Milchstraße mit eigenen Augen sehen und Sternbilder ausmachen können. Möchten Sie auch in die Dunkelheit gehen? Dann laden Sie hier die neue Nachtkarte für Ihr Licht in der Dunkelheit herunter.

Die Pfade hinauf, in den Wald

An der Außenseite des Gebäudes hängt eine große Holzkiste. Gefüllt mit Karten über Vögel, Wanderungen und andere Attraktionen. Heute wandern wir auf dem Beleefpad, einer kinderfreundlichen 1,4 Kilometer langen Route durch das Waldgebiet hinter dem Lauwersnest. Die Broschüre ist voll mit lustigen Aufgaben und Fakten. Auf geht's, auf die Pfade, in den Wald. Die Wanderschuhe sind jetzt sehr nützlich. Und es gibt viel zu sehen. Der erste Teich liegt direkt hinter Ihnen und nach einem kurzen Spaziergang über den Deich erreichen Sie den zweiten. Dort wird der erste Frosch gesichtet. Jaap fängt ihn schnell ein und reicht ihn sanft an Luca weiter. ''Packen Sie ihn einfach vorsichtig an den Hinterbeinen, dann wird er sich ruhig setzen.'' Gesagt, getan. Der Frosch wechselt den Besitzer und Alex wirft einen Blick auf seinen großen Bruder. Es gibt einen symbolischen Kuss, aber eine Prinzessin bleibt draußen.

„Um Sie herum die Natur, die Stille“

Ein Stück weiter geht es ins Dickicht. Auf der rechten Seite fallen leuchtend orangefarbene Beeren ins Auge. ''Das sind die bekannten Sanddornbüsche'', erklärt Jaap. ''Auffällig in der Farbe, aber auch im Geschmack. Sie sehen ein bisschen aus wie saure Mandarinen.'' Jeder macht den Test. Beere für Beere verschwindet in den Mündern. Nach dem ersten Kauen verziehen sich die Gesichter. Vom Lächeln zum Stirnrunzeln. Von süß zu sauer. Das schmeckt nicht wirklich nach mehr, ''aber manche Vögel lieben es. Irgendwann wird der Zucker in den Beeren in Alkohol umgewandelt. Und wenn die Vögel genug davon essen, können sie sogar betrunken werden. Ich habe einmal zwei Stück beschwipst neben den Büschen gesehen'', scherzt Jaap.

Die warme Herbstsonne leuchtet durch das Laub. Mehr und mehr sind Sie von Bäumen umgeben. Die Jungs schnappen sich das Erlebnispfadheft. Irgendwo im Wald sollte eine Eule sein. Diese wird bald gesichtet. Aber sie bleibt ganz still. Sie hat also keine echten Federn. Ein Stück weiter stoßen sie auf die ersten Pilze. Einige sind etwas versteckt, andere sind leicht zu entdecken. So schön sie auch sind, ich würde sie dort lassen, wo sie sind. Einige sind lebensbedrohlich. Kaufen Sie sie einfach im Supermarkt oder auf dem Markt", erklärt Jaap. Kopfnicken in der Runde.

„Die warme Herbstsonne strahlt durch das Laubwerk“

Frieden und Ruhe

In einem vogelreichen Gebiet lohnt es sich natürlich, Vögel zu beobachten. Und wo könnte man das besser tun als in großer Höhe? Die letzte Station des heutigen Tages ist der Vogelbeobachtungsturm Vlinderbalg. Ein Ort, um Vögel und Sterne zu beobachten. Denn er ist auch eine Himmelsplattform, ein Ort, an dem Sie sich im Dunkeln hinlegen und endlos in die Sterne schauen können. Aber heute Nachmittag scheint die Sonne. Bei so vielen Vögeln, die Ihnen um die Ohren fliegen: wo genau sollen Sie da nachschauen? Zum Glück hilft Ihnen die Vogelkarte ein ganzes Stück weiter. Voller Informationen über Vögel, von denen einige seltener sind als andere. Von der Nonnengans bis zur Bekassine und dem prächtigen Seeadler. Spotting geblasen. Förster, Opa und Enkel richten ihre Ferngläser auf den Horizont. Sie betrachten die ganze Schönheit, die das Lauwersmeergebiet zu bieten hat.

„Ein ruhiges Dorf, in dem es noch wirklich still ist“

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