Natuurgebied Baggerputten
Die Baggerputten bei Slochteren bieten einen schönen Spaziergang rund um historische Torfgruben. Dieses kleine Naturschutzgebiet besteht aus Wäldern, Röhrichten, Torfteichen und Wiesen. Entdecken Sie verschiedene Pflanzen und Tiere sowie einzigartige Pilze. Erreichbar vom Parkplatz am Edsersweg in Slochteren.
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Standort
In De Baggerputten, etwas außerhalb von Slochteren, können Sie einen schönen Spaziergang um den 'Baggerbrunnen' machen. Im 17. Jahrhundert wurde in diesem sehr feuchten Niedermoorgebiet des Slochterveld Torf abgebaut. Der Torf wurde aus dem Wasser gebaggert und in einer großen Form auf Dämmen getrocknet. Ansonsten taten Sonne und Wind ihre Arbeit. Mit Bohlen unter den Füßen wurde der Torf gestochen, der für seine gute Qualität bekannt war. Die Baggergruben, die dabei entstanden, waren längliche Wasserbecken mit dazwischen liegenden Siedlungen oder Legakker genannt. Baggergruben werden auch Torfgruben, Petholes oder Wehre genannt.
Die Baggerputten sind jetzt ein kleines Naturschutzgebiet...
In De Baggerputten, etwas außerhalb von Slochteren, können Sie einen schönen Spaziergang um den 'Baggerbrunnen' machen. Im 17. Jahrhundert wurde in diesem sehr feuchten Niedermoorgebiet des Slochterveld Torf abgebaut. Der Torf wurde aus dem Wasser gebaggert und in einer großen Form auf Dämmen getrocknet. Ansonsten taten Sonne und Wind ihre Arbeit. Mit Bohlen unter den Füßen wurde der Torf gestochen, der für seine gute Qualität bekannt war. Die Baggergruben, die dabei entstanden, waren längliche Wasserbecken mit dazwischen liegenden Siedlungen oder Legakker genannt. Baggergruben werden auch Torfgruben, Petholes oder Wehre genannt.
Die Baggerputten sind heute ein kleines Naturschutzgebiet mit Wäldern, Röhrichten, Torfteichen, Wiesen und Gebüschen. Wander- und Radwege führen durch das Gebiet und das Wasser dient teilweise als Fischteich. Wenn Sie auf den schmalen Pfaden spazieren gehen, können Sie immer noch deutlich erkennen, dass es sich um ein Torfgebiet handelt; der Boden ist immer noch mit Wasser gesättigt. Hüpfen Sie dort einfach ein paar Mal auf und ab und Sie werden es spüren!
"Früher wurde hier Torf gestochen", erklärt Försterin Annet de Jong. Der klatschnasse Torf wurde auf Dämmen abgelegt und musste lange trocknen, bevor man ihn in Torfformen stach." Diese Zeiten sind längst vorbei, heute finden Sie hier ein überraschend schönes, abwechslungsreiches und kleinräumiges Stück Natur: "Heute finden Sie eine Art Sumpfwald mit Weiden und Erlen rund um das Wasser. Das leuchtend grüne Moos, das darauf wächst, ist jetzt im Winter gut sichtbar. Es gibt Schilfgrasland, es gibt Baumreihen, aber auch kleine Waldstücke, denen wir nichts tun. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass sich viele verschiedene Pflanzen und Tiere in den Baggerputten zu Hause fühlen."
Rund 20 Schmetterlings- und 25 Libellenarten wurden hier gefunden, darunter der Glasschneider und der Frühe Glasschneider, beides gefährdete Libellenarten. Auch besondere Pflanzenarten sind hier zu finden, wie die Große Klappertrommel und der Kleine Sonnentau. In den noch feuchteren Biotopen finden Sie außerdem die Wasser-Erdbeere, die Wasser-Veilchen und die Wasser-Distel. Der Charakter der abwechslungsreichen Landschaft eignet sich auch für zahlreiche Vogelarten, darunter Baumpieper, Wasserralle und Kuckuck. Und schließlich ist das Gebiet reich an ungewöhnlichen Pilzen, wie Wachsplatten, Zauberpilzen, Faltenröcken und roten Kelchpilzen.