10 x Perlen der Kirchen

Groningen strotzt nur so vor kulturellem Erbe und nirgendwo können Sie es besser sehen als in den Kirchen der Stadt und des Ommelands. Alte Leuchttürme in der Landschaft, auf Hügeln gebaut und von Geschichten umgeben. Von Türmen, die noch schiefer sind als die von Pisa, bis hin zu raffinierter Architektur, die Generationen überdauert hat. Jede Kirche ist ein Blickfang mit eigenem Charakter, und zusammen bilden sie einen unverzichtbaren Teil der Pracht von Groningen.

Reformierte Kirche

Marktplein 2A, Bourtange - Bourtange: die sternförmige Festung im Ommeland. Neben Wällen, Gräben und rot gestrichenen Zugbrücken finden Sie hier auch die reformierte Kirche von Bourtange. Sie wurde 1869 anstelle der alten Garnisonskirche erbaut und ist dank ihrer weißen Farbe und ihrer Lage im Herzen der de festung seither ein Wahrzeichen für Bewohner und Besucher von Bourtange. Dieses Stück Kulturerbe erzählt Geschichten aus der Vergangenheit und ist gleichzeitig ein Ort für die Gegenwart.

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Schulkirche

Dorpsweg 69, Garmerwolde - Nur einen Steinwurf von Groningen entfernt liegt die Schulkirche in Garmerwolde, eine der schönsten spätromanischen Kirchen in der Stadt und im Ommeland. Der Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert überrascht mit Gewölbemalereien aus dem 16. Jahrhundert und sichtbaren Mauerresten der ursprünglichen kreuzförmigen Kirche. Der freistehende Turm ist der Blickfang. Im Inneren erwartet Sie nämlich eine Escher-ähnliche Treppe, die Sie zum Aussichtsturm hinaufführt. Von hier aus haben Sie einen Panoramablick über die weite Groninger Landschaft und die Konturen der Stadt Groningen. Nach Ihrer Erkundung können Sie sich im Inspirationscafé OSO niederlassen. Hier können Sie frischen Kaffee, hausgemachten Kuchen oder ein leckeres Mittagessen oder am Wochenende einen Brunch genießen.

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Akerk

Akerkhof 2, Groningen - Neben der Martinikirche ist de Akerk die bekannteste Kirche der Stadt. Mit dem geschäftigen Treiben auf dem Vismarkt unter ihren Füßen ist sie nicht zu übersehen. Dieses ikonische Gebäude ist eines der wichtigsten mittelalterlichen Relikte der Stadt. Nach mehreren schweren Schäden, darunter dem Einsturz des Turms im Jahr 1710, erhielt de Akerk 1982 ihre charakteristische gelbe Farbe. Der Name der Kirche bezieht sich auf den ehemaligen Fluss Aa.

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St. Petri-Kirche

Hoofdstraat 74, Pieterburen - Pieterburen ist vor allem als Ausgangspunkt für Wattwanderungen und Pieterpad bekannt. Aber daneben finden Sie auch die beeindruckende Sint-Petruskerk in der Mitte des Dorfes. Die Ursprünge der Kirche gehen auf das 15. Jahrhundert zurück, als das heutige Gebäude entstand. Im 19. Jahrhundert erhielt die Kirche ihren einzigartigen Turm, während der ursprüngliche freistehende Turm aus dem 14. Jahrhundert diesem neuen Blickfang wich. Die Wetterfahne trägt noch immer das Wappen von Alberta, eine Erinnerung an die einflussreichen Bewohner des nahe gelegenen Herrenhauses Huis ten Dijke. Der absolute Blickfang ist der imposante Triumphbogen mit schönen Schnitzereien. Neben der Kirche finden Sie den 'Pfarrgarten' oder 'Domies Toen'. Dieser alte Pfarrgarten lädt Sie dazu ein, einen Blick darauf zu werfen und sich im Gartencafé Bertje Jens niederzulassen. Der Name des Gartencafés ist eine Hommage an Bertje Jens, eine der Schöpferinnen des Pieterpad, die 2009 verstorben ist.

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Kerk Hornhuizen

Breweelsterweg 1, Hornhuizen - Im Norden von Groningen liegt Hornhuizen, ein kleines Dorf mit etwa 200 Einwohnern. Klein? Auf jeden Fall. Aber auf jeden Fall eine Erkundung wert. In der Mitte des Dorfes steht eine schöne Kirche mit einer auffälligen gelben Laterne. Der Turm wies einst den Schiffen auf dem Wattenmeer den Weg. Dank einer erfolgreichen Restaurierung leuchtet er nun wieder als Leuchtfeuer an der Küste. Die Kirche selbst wurde als Dorfsaal umfunktioniert und der Turm wurde zu einem Aussichtspunkt umfunktioniert. Von dort aus haben Sie einen weiten Blick über die Groninger Landschaft und das Wattenmeer. Bringen Sie also Ihr Fernglas mit, steigen Sie hinauf und lassen Sie sich überraschen, was Sie sehen.

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Walfriduskerk

Plantsoen 2, Bedum - Wer nach Bedum hineinfährt, kann sie nicht übersehen: die Walfriduskerk. Diese besondere Kirche fällt sofort durch ihren schiefen Turm auf. Nicht nur ein bisschen schief, sondern noch schiefer als der berühmte Turm von Pisa. Der Unterschied zwischen oben und unten beträgt satte 2,61 Meter, was einer Neigung von 4,2 Grad entspricht. Damit ist er der zweitschiefste Turm in den Niederlanden und noch schiefer als die italienische Ikone. Die Kirche hat eine reiche Geschichte. Um das 11. Jahrhundert herum wurde sie zu Ehren von Maria und Paulus erbaut, aber schon bald erhielt der Heilige Walfridus seinen eigenen Platz als Schutzpatron. Für ein klassisches 'Umrundungsfoto' müssen Sie also nicht in die Toskana fahren.

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Turmkirche

Torenstraat 46, Ezinge - Ezinge, oft das Pompeji des Nordens genannt, atmet Geschichte. Das Dorf erlangte internationalen Ruhm dank einzigartiger archäologischer Funde von Bauernhöfen aus der Zeit zwischen 600 v. Chr. und dem fünften Jahrhundert n. Chr.. Ezinge liegt auf einer antiken Anhöhe, einem künstlichen Hügel, der einst Schutz vor dem Meer bot. In der Mitte dieser Anhöhe steht die mittelalterliche Torenkerkirche. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und bietet Ihnen einen Panoramablick über eine der ältesten Kulturlandschaften Europas.

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Kirche von Warfhuizen

Baron van Asbeckweg 13, Warfhuizen - Am Rande des Dorfes Warfhuizen steht eine kleine Kirche. Seit mehr als 20 Jahren lebt hier Pater Hugo, ein Einsiedler und der letzte noch lebende Einsiedler in den Niederlanden. Im Jahr 2003 erhielt die Kapelle eine besondere Statue: 'die betrübte Mutter von Warfhuizen', lebensgroß und beeindruckend. Seitdem hat sich die Kirche langsam aber borgen zu einem Wallfahrtsort entwickelt. In der Tat zog die Statue Besucher von weit her an, aus den Niederlanden und dem Ausland. Und als ob das nicht schon besonders genug wäre, erhielt die Kirche später auch noch eine reiche barocke Innenausstattung.

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Jacobuskerk

Borgweg 6, Zeerijp - Vor mehr als tausend Jahren gab es in Zeerijp eine Tuffsteinkirche oder Kapelle. Im 13. Jahrhundert wurde hier eine Hallenkirche gebaut, und ein Jahrhundert später nahm die heutige Backsteinkirche ihre Gestalt an. Die Geschichte der Vergangenheit ist auch heute noch zu sehen. Jacobuskerk ist ein wunderbares Beispiel für den Übergang von der Romanik zur Gotik. Davon zeugen unter anderem die hohen Gewölbe, die spitzbogigen Fenster und das auffällige ornamentale Mauerwerk. Aber im Inneren werden Sie völlig überrascht sein: Das Innere ist komplett mit rotem Backsteinimitat verkleidet - ein typisches Groninger Detail, das dem Raum Wärme und Individualität verleiht.

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Martini Kirche

Martinikerkhof 3, Groningen - Die Martinikerk ist die berühmteste Kirche der Stadt Groningen. Aber nicht nur das: sie ist auch die älteste. Sie liegt im Herzen der Stadt und ist der Ort, an dem Sie auf Entdeckungstour gehen sollten. Sobald Sie die Schwelle überschreiten, lassen Sie die Hektik der Stadt hinter sich und bestaunen die jahrhundertealten Wandmalereien, die berühmte Martini-Orgel und die farbenfrohen Glasfenster. Aber das ist noch nicht alles: die Serie 'Die 8 Werke der Barmherzigkeit', gemalt von Egbert Modderman, können Sie hier ebenfalls bewundern.

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