Kerk Marsum
Eine der ältesten romanischen Kirchen des Nordens, die dem Heiligen Mauritius geweiht ist. Der Giebelturm hat ein Stockwerk gegenüber dem Kirchenschiff. Auf der halbrunden Apsis befinden sich sogenannte Nonnen und Mönche (halbkreisförmige Dachziegel, konkav und konvex).
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In der Südwand ist ein schmales Hagioskop zu sehen. Im Inneren befinden sich eine flache Balkendecke aus dem 18. Jahrhundert und ein Chorgitter, das mehrere Jahrhunderte früher entstand. Der Bau der Kirche soll in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begonnen worden sein. Der Gedenkstein zeigt, dass die Westfassade 1731 und später im Jahr 1905 erneuert wurde. Die Farbgestaltung des Innenraums stammt aus der Zeit um 1850 und die Orgel wurde 1822 von Johann Wilhelm Timpe gebaut.
Am Ende der französischen Ära wurde Marsum bei der Belagerung von Delfzijl weitgehend zerstört. Aber die Kirche blieb stehen, hoch oben auf den Überresten eines Hügels. Im Turm hängt eine Glocke mit einem Bild des Schutzpatrons der Kirche und der Inschrift: 's. mauritius bin ick geheten marsum heft mi laten geten ao 1620, joannes symon & anthonius filius & petrus joly galli me fecerunt'.