Petruskerk Zuidbroek

Schauen Sie genauer hin

Die Kirche in Zuidbroek wurde um 1280 eingeweiht und ist ein frühes Beispiel für die Romano-Gotik in Groningen. Ursprünglich war diese romanische Kirche dem heiligen Augustinus von Hippo geweiht, und Augustinus war daher um 1600 ein bekannter Vorname bei mehreren Familien in Zuidbroek. Im Jahr 1594 ging die Kirche in protestantische Hände über. Laut dem bekannten niederländischen Historiker M.D. Ozinga (1933) wäre die Kirche dem Heiligen Petrus geweiht gewesen. In den Archiven wurden jedoch keine Beweise dafür gefunden. In späteren Veröffentlichungen wiederholte Ozinga seine Behauptung nicht mehr, aber inzwischen hatte sich der Name'Petruskerk' durchgesetzt.

Die große Orgel im klassizistischen Stil gilt als letzter wichtiger Vertreter des Groninger Orgelbaus des 18. Jahrhunderts. Sie hat 28 Register und eine Rückwand und wurde 1793-1795 von H.H. Freytag und F.C. Snitger (junior) gebaut.

Achtribb...

Die Kirche in Zuidbroek wurde um 1280 eingeweiht und ist ein frühes Beispiel für die Romano-Gotik in Groningen. Ursprünglich war diese romanische Kirche dem heiligen Augustinus von Hippo geweiht, und Augustinus war daher um 1600 ein bekannter Vorname bei mehreren Familien in Zuidbroek. Im Jahr 1594 ging die Kirche in protestantische Hände über. Laut dem bekannten niederländischen Historiker M.D. Ozinga (1933) wäre die Kirche dem Heiligen Petrus geweiht gewesen. In den Archiven wurden jedoch keine Beweise dafür gefunden. In späteren Veröffentlichungen wiederholte Ozinga seine Behauptung nicht mehr, aber inzwischen hatte sich der Name'Petruskerk' durchgesetzt.

Die große Orgel im klassizistischen Stil gilt als letzter wichtiger Vertreter des Groninger Orgelbaus des 18. Jahrhunderts. Sie hat 28 Register und eine Rückwand und wurde 1793-1795 von H.H. Freytag und F.C. Snitger (junior) gebaut.

Acht Rippengewölbe stützen das Kirchenschiff und den Chor, und Gemälde schmücken die Gewölbe und Wände. Das Mobiliar der Kirche stammt aus dem Jahr 1709. Der Chorschirm, die Drostenbank und die Kerkvoogdenbank wurden vom Groninger Stadtarchitekten Allert Meijer entworfen. Die spätbarocke Kanzel aus dem Jahr 1736, die von Casper Struiwig angefertigt wurde, zeigt schöne Schnitzereien, drei allegorische Frauenfiguren (Glaube, Hoffnung und Liebe) und Moses mit den zehn Geboten.

Im Jahr 1997 wurden bei Ausgrabungen auf dem umliegenden Kirchhof die Überreste einer Skulpturengruppe gefunden. Es handelte sich wahrscheinlich um eine sogenannte Kalvarienberggruppe aus dem frühen 16. Jahrhundert. Trotz der Beschädigungen sind Teile der Marien- und Christusfigur nach Meinung von Experten von hoher Qualität und für Groningen recht selten. Es gibt auch Grabtrommeln und eine hölzerne Grabstelze (eine Tafel oder Säule aus einem Stück mit einem in Relief geschnitzten Bild und/oder Text).

Die Kirche hat einen freistehenden Glockenturm, der lange Zeit als Gefängnis diente. Damals beherbergte der Turm vier Zellen, von denen zwei heute noch zu sehen sind. Die in den Zellen entstandene Gefängniskunst ist bis heute erhalten geblieben.

Kurzum: Die monumentale Petruskerk in Zuidbroek ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Verpassen Sie nichts aus Groningen

Erhalten Sie jeden Monat die besten Tipps für Groningen in Ihrem Posteingang? Abonnieren Sie unten den Groningen-Newsletter