Am Tag der offenen Denkmäler öffnen die schönsten Denkmäler Groningens kostenlos ihre Türen. Am Samstag, dem 12., und zondag , dem 13. September, können Sie einen Blick in jenes alte Gebäude, jene Mühle oder sogar jenen jahrhundertealten Friedhof in Ihrer Nähe werfen. In der Stadt und im Umland gibt es Hunderte von Orten zu entdecken: Einige existieren bereits seit dem13. Jahrhundert, andere seit den 1960er Jahren. Wir haben bereits einige davon für Sie zusammengestellt.
Coendersborg
Nuis | Samstag & zondag – Die Coendersborg ist ein altes Herrenhaus, das aus drei „Herrden“ (Bauernhöfen) hervorgegangen ist und auf eine Geschichte zurückblickt, die bis ins17. Jahrhundert reicht. Bei einer Führung nehmen Sie die Führer mit auf einen Rundgang über das Anwesen und durch die jahrhundertealte Heckenlandschaft hinter dem Landgut. Melden Sie sich im Voraus an und lassen Sie sich in die Geschichte einführen, wie die Landschaft entstanden ist, was sie so besonders macht und wie sie gepflegt wird. Außerdem ist das Museum ’t Rieuw geöffnet, wo Sie auf der gemütlichen Terrasse noch ein wenig nachklingen lassen können.
Mehr lesenZiegelei Rusthoven
Wirdum | Samstag – Die ehemalige Ziegelei Rusthoven ist ein Stück Geschichte, das am Damsterdiep auf Höhe von Wirdum liegt. Ein einzigartiges Element dieses Ortes ist der Ringofen, ein seltenes Überbleibsel aus der industriellen Vergangenheit von Groningen. Mittlerweile wird der Ofen zwar nicht mehr zur Ziegelherstellung genutzt, dient jedoch als Überwinterungsort für Fledermäuse. Samstags sind durchgehend Führer vor Ort, die Ihnen mehr über die Geschichte dieses besonderen Ortes erzählen können, an dem Natur und Kulturerbe aufeinandertreffen.
Mehr lesenWoldstreek
Hoogezand | Samstag – Stap in einen historischen Bus aus dem Busmuseum Stap und entdecken Sie ein Stück Midden-Groningen: die Woldstreek. Hier finden Sie nicht nur das neu geschaffene Naturschutzgebiet „’t Roegwold“, sondern auch zahlreiche architektonische Perlen. Unter der Leitung des Regionsexperten Jan Helmers werden Sie zwei Stunden lang an charakteristischen kleinen Kirchen, Mühlen, Brücken, Bauernhöfen und Wohnhäusern vorbeigeführt. Und natürlich machen Sie unterwegs Halt für eine Tasse Kaffee bei Houtstek in Slochteren.
Mehr lesenMuseum-Kloster Ter Apel
Ter Apel | Samstag – Im Kreuzherrenkloster wurde jahrhundertelang mit Begeisterung gearbeitet, gebetet und gelehrt. Für Durchreisende und Pilger war dies ein Ort der Gastfreundschaft und Hingabe. Dies ist noch immer spürbar, wenn Sie als neugieriger Tourist oder Geschichtsinteressierter das Kloster betreten, denn Sie dürfen überall einen Blick hineinwerfen. Werfen Sie einen Blick in die Schlafräume, schlendern Sie durch die jahrhundertealten Gänge, riechen Sie an den Heilkräutern im Kräutergarten oder bewundern Sie die Klosterkirche, in der die Hingabe und Ehrfurcht vor Gott noch immer spürbar sind.
Mehr lesenGetreide- und Schälmühle Joeswert
Feerwerd | Samstag – Alte Waagen, verwittertes Holz und ein echter Müller: Wenn Sie die Getreide- und Schälmühle „Joeswert“ in Feerwerd betreten, begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Seit 1855 ist die Mühle ein Wahrzeichen der groninger Landschaft, in der die Produktion im Vordergrund steht. Denn hier wird noch immer auf traditionelle Weise Getreide für die Mehlherstellung gemahlen. Normalerweise ist die Mühle nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, doch am Tag der offenen Denkmäler gewährt Ihnen de molenaar gerne einen einzigartigen Einblick in den Produktionsprozess.
Mehr lesenFraeylemaborg
Slochteren | Samstag & zondag – Die Fraeylamaborg in Slochteren steht bereits seit sieben Jahrhunderten an ihrem Standort. Sie begann einst als schlichtes Steinhaus, wurde jedoch in den folgenden Jahrhunderten erweitert und zu ihrer heutigen Form verschönert. Besuchen Sie auf dem Anwesen das Kutschenhaus mit dem Museumsshop und dem Ausstellungsraum, das Café-Restaurant für einen Imbiss und ein Getränk oder unternehmen Sie einen Spaziergang auf dem umliegenden Anwesen. Für junge Besucher gibt es außerdem eine Schnitzeljagd in der Burg und eine Sammeltour im Park.
Mehr lesenKloostermuseum Sint Bernardushof
Aduard | Samstag – Kloostermuseum Sint Bernardushof ist eines der ältesten Häuser von Aduard. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des großen Zisterzienserklosters, das Leben und Wirken der Mönche, die hier gelebt haben, und wie dies die Landschaft geprägt hat. In ganz Aduard finden sich nämlich noch verschiedene Häuser, die aus Ziegeln des alten Klosters erbaut wurden. Wenn Sie dort sind, sollten Sie auch der nahegelegenen Abteikirche mitten im Dorf einen Besuch abstatten. Dieses Gebäude ist die ehemalige Krankenstation und das älteste medizinische Denkmal der Niederlande.
Mehr lesenBorg Welgelegen
Sappemeer | Samstag – Borg Welgelegen ist ein Burghaus aus der Zeit um 1650. Im Jahr 1736 wurde das Haus zu seiner heutigen Form umgebaut. Es ist eines der wenigen erhaltenen Moor-Herrenhäuser und aufgrund seiner Baugeschichte sowie seiner besonderen Innenausstattung von großer Bedeutung. Während des Tages der offenen Denkmäler kann das normalerweise geschlossene, unter Denkmalschutz stehende Gebäude besichtigt werden. Besucher können den schönen Barockgarten, historische Einrichtungsgegenstände und den Raum, in dem sich die Odd Fellows versammeln, besichtigen. Auch der Garten und die Nebengebäude stehen unter Denkmalschutz.
Mehr lesenDas denkmalgeschützte Usquert
Usquert | Samstag & zondag – Während des „Open Monumentenweekend“ öffnet Usquert, das auf einer jahrhundertealten Warft liegt, seine Türen weit. Spazieren Sie an denkmalgeschützten Gebäuden mit außergewöhnlichen Innenräumen und Ausstellungen vorbei, lauschen Sie der Musik und Poesie, die aus Gärten und Straßen erklingt, entdecken Sie Kunst, Schmuck, Glaswaren, Kuriositäten und Antiquitäten und machen Sie es sich auf einer Terrasse gemütlich, um sich ein wenig zu erholen. Das ganze Wochenende über gibt es im Dorf viel zu erleben.
Mehr lesenBatterij Fiemel
Termunten | Samstag & zondag – Batterij Fiemel in Termunten ist ein imposanter Abschnitt des Atlantikwalls. Der Atlantikwall ist eine mehr als 5.000 Kilometer lange deutsche Verteidigungslinie entlang der Westküste Europas. Am Tag des offenen Denkmals können Sie zwei Bunker besichtigen: Der eine dient als Schlafplatz für Fledermäuse, der andere erzählt die Geschichte eines der letzten Gebiete der Niederlande, die befreit wurden. Die Ausstellung ist stets frei zugänglich, kommen Sie also gerne vorbei und tauchen Sie ein in dieses Stück Geschichte.
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