Joods monument Sterrebos
Am Hereweg, am Rande des Sterrebos, steht das jüdische Denkmal, das an die mehr als 3.000 jüdischen Groninger erinnert, die während des Zweiten Weltkriegs getötet wurden.
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Das Kunstwerk von Eduard Waskowsky wurde nie ganz vollendet: Waskowsky starb, bevor er die Hand auf dem siebten Sockel fertigstellen konnte. Der letzte Sockel ist also immer leer geblieben. Jede Hand zeigt ihre eigene Emotion. Die erste ist eine geballte Faust, aus der Wut spricht. Die zweite hingegen reckt sich im Glauben nach oben. Die kerzenförmige Öffnung in der Handfläche ist die Menora: der siebenarmige Leuchter, der ein Symbol für das jüdische Volk ist. Die drei stehenden Hände drücken Verzweiflung aus, während die beiden liegenden Hände Trauer und Resignation symbolisieren. Die unregelmäßige Mauer aus Betonblöcken im Hintergrund verweist auf das zerbröckelnde Judentum, das durch den Nazi-Terror entstanden ist.