Natürlich können Sie Ihre Kinder zum Angeln in den örtlichen Teich mitnehmen, aber da draußen gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Sie können auch Plastik, Krebse und Plankton fangen. Einfach ein kleines Extra. Und auch lehrreich. So können sie ihren Beitrag leisten und gleichzeitig Spaß haben. Ihre Neugierde ist geweckt und sie sind kein Problem mehr. Im Fischrestaurant 't Ailand in Lauwersoog werden regelmäßig Aktivitäten für junge Leute organisiert. Heute nehmen wir Sie mit auf ein Angelabenteuer. Schließen Sie sich ihnen an und werden Sie selbst wieder ein kleines Kind. Ein Ausflug für die ganze Familie - segeln Sie mit. Und oh, lassen Sie Ihre Kinder am Malwettbewerb teilnehmen. Dann haben Sie die Chance, ein lustiges Angelerlebnis in 't Ailand zu gewinnen.
''Natürlich hoffen wir alle, dass wir trocken bleiben'', scherzt Barbara van 't Ailand. Auf sympathische Art und Weise erklärt sie den Kindern, wie man die Schwimmwesten anlegt. Luca (13), Alexander (10), Ino (7) und Suze (4) können es kaum erwarten, loszulegen. Ebenso wie ihre Eltern und ihr Opa. Die Kinder versuchen eifrig, die Schnüre zu befestigen. Hier und da bekommen sie etwas Hilfe. Im Hafen liegt das Gummiboot schon bereit, um in See zu stechen. Stück für Stück klettern alle an Bord. Zeit für die ersten nassen Füße. Wenn Sie keine Stiefel tragen, versteht sich. Das liegt daran, dass sich im Boot eine normale Wasserschicht befindet. ''Für das Gleichgewicht'', sagt Barbara. Die Kinder lachen und beginnen mit den Füßen zu stampfen.
Plastiksuppe
Auf den ersten Blick scheint der Hafen recht sauber zu sein. Aber je weiter wir segeln, desto mehr Müll fällt uns ins Auge. Zwischen dem Seegras treiben Dinge, die nicht ins Wasser gehören. Verheerend für die Tierwelt. Fische und Vögel fressen das Plastik oder verfangen sich in den Netzen. Zeit zum Handeln. Wir segeln von Ufer zu Ufer auf der Suche nach Müll. Er ist für den großen Mülleimer im Boot bestimmt. Unter uns wird ein kleiner Wettbewerb ausgetragen. Die Plastikkappen sind am meisten wert. Alexander springt auf und greift nach seinem Netz. Er lehnt sich ein wenig über den Rand des Bootes. ''Ich habe einen!'', klingt er triumphierend. Neben ihm wird ebenfalls eifrig gegriffen. Ein Paket Petersilie ist die nächste Trophäe. Nach einer halben Stunde ist der Eimer schon ziemlich voll, von Plastiktüten bis zu Fetzen von Fischernetzen und sogar Dämmmaterial. Die Kinder sind erstaunt. Sind sich bewusst. ''Warum schwimmt das alles hier? Wir sollten die Natur besser behandeln und das Zeug einfach in die Tonne werfen'', sagt Luca weise. Heute wurde der erste stap getan. Das Wasser ist wieder ein bisschen sauberer.
""Wir müssen die Natur besser behandeln" "
Krabben fangen
Nachdem wir die Plastiktonne geleert haben, nehmen wir auf den Bänken in 't Ailand Platz. Eine kurze Pause. Um uns herum das Rauschen der Möwen. Aber die Kinder bereiten sich schon auf die nächste Aktivität vor. Auf der Suche nach Krabben. Mit einem großen Netz in der Hand machen sie sich auf den Weg zu einer nahe gelegenen Brücke. Barbara folgt mit einem Eimer voller Fische. Schließlich lieben diese Tiere mit Scheren diese. ''Ich bin gespannt, ob sie anbeißen'', sagt Alexander neugierig. Nach einer Viertelstunde des Wartens - die Kinder amüsieren sich rund um 't Ailand mit allen möglichen Dingen - ist es an der Zeit, den Fang einzubringen. Bingo! Die Augen der Kinder werden groß. Hier und da ist ein Freudenschrei zu hören. In dem quadratischen Fischernetz krabbeln Krabben in allen Größen übereinander. Es ist auch eine sehr große dabei. Die fassen wir nicht an. Aber die kleineren werden von den Kindern liebevoll aufgesammelt. Ziemlich zäh. Stolz zeigen sie ihre Trophäe vor. Nachdem wir sie uns genau angesehen haben, werden die Krabben wieder ans Ufer zurückgebracht. Zurück nach Hause.
"" Das echte Küstengefühl " "
Klein, kleiner, am kleinsten
Wir bleiben eine Weile in der Nähe der Brücke. Auf der Suche nach dem Kleinsten vom Kleinsten: Plankton. Mikroskopisch kleine Tiere, die durch das Wasser schwimmen. ''Plankton ist der Beginn des Lebens im Meer'', erklärt Barbara. Jeder Fisch oder jede Krabbe beginnt damit, Plankton zu fressen.'' Eine Art Babynahrung, mit anderen Worten. Die Kinder hören aufmerksam zu. Sie sind neugierig, es selbst zu sehen. Jedes von ihnen schnappt sich ein spezielles Netz mit einem Plastikbecher am Ende. Als ob sie es schon einmal getan hätten, ziehen sie das Netz von links nach rechts durch das Wasser. Ein Becher hat eine dunklere Farbe als der andere. Alexander drückt sein Gesicht gegen den Becher, um zu sehen, ob sich etwas darin befindet. ''Ich habe eine Garnele!'', klingt er glücklich. ''Und ich eine Krabbe!'', fügt Ino hinzu. Das planktonreiche Wasser aus den Plastikbechern wird vorsichtig in Gläser abgefüllt. Zeit, sich das Ganze einmal genauer anzusehen.
In der Tat steht in 't Ailand ein Mikroskop bereit. Außerdem Pipetten, Glasplatten und ein Buch über Plankton. Nach und nach werden die Tröpfchen aus den Gläsern geholt. Ino ist als Erste dran. Mit einem offenen und einem zugekniffenen Auge studiert er seinen Fang. ''Wow!'' klingt es laut. ''Wie cool! Da schwimmen wirklich so viele kleine Tiere. Seht sie euch an, seht sie euch an!'' Er ruft die anderen Kinder herbei, die ebenfalls Schlange stehen, um einen Blick darauf zu werfen. Sie alle machen große Augen. Genau wie Alexander und Lucas Großvater. Und die Eltern. Für sie eröffnet sich buchstäblich eine neue Welt. Für Jung und Alt. Wie sie sie noch nie gesehen haben. Alle sind neugierig. Alle sind gleichermaßen kindlich.
"''Alles Leben im Meer beginnt mit Plankton' ' "
Guten Appetit
Nach einem Tag im Hafen ist es Zeit, sich zurückzulehnen und zu entspannen. Links und rechts werden die Fänge des Tages besprochen. Alexander beschließt, eine Weile ins Watt zu gehen. Dort wird man schmutzig. Luca geht ihm zur Hand und richtet den Wasserschlauch auf seinen kleinen Bruder. Währenddessen wird auf dem Grill ein Festmahl zubereitet. Die Grills sind mit Fisch und Gemüse gefüllt. Der Geruch verheißt Gutes. Nachdem es eine Weile gekocht hat, wird es serviert. Die Teller und Mägen werden großzügig gefüllt. Rundherum zufriedene Gesichter. Das sollten wir öfters machen.
Malwettbewerb
Wer angelt, schätzt die Natur und das Leben unter Wasser. Leider ist der Fischbestand im Wattenmeer rückläufig. Eine der Ursachen ist die schlechte natürliche Verbindung zwischen Wattenmeer und Hinterland, die Flüsse. Durch die Verbesserung der Fischwanderung zum Lauwersmeer und den Hinterlandgewässern können die Fischbestände im Wattenmeer wieder zunehmen. Das Projekt Fish for Connection setzt sich dafür ein. Zum Beispiel für den ikonischen Wanderfisch, die Meerforelle. Können Sie sie am besten einfärben?
Download der Malvorlage