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Koffiestation: lokal geröstete Bohnen aus der Ferne

Aus dem Alltäglichen etwas Besonderes machen. Die Mission von Koffiestation. Seit zehn Jahren röstet das Unternehmen den besten Kaffee. Ganz einfach im Oosterparkwijk. Was in einem Keller begann, hat sich zu einem florierenden Unternehmen entwickelt, zu dem unter anderem ein Gastronomiebetrieb gehört. Kaffee muss man erleben, finden sie. „Mit einer Tasse leckeren Kaffees beginnt jeder Tag gut.“

Vom halben Hobby zum vollen Tank

Das Abenteuer begann in einem kleinen Keller neben dem Haus Feith. Emiel und Douwe entdeckten, dass sich hinter etwas ganz Alltäglichem eine ganze Geschichte verbarg: eine Tasse Kaffee. ''Ich habe ihn so oft getrunken, aber ich wusste nicht, was dahinter steckt'', sagt Emiel. Und so gingen sie auf Entdeckungsreise. Sie begannen klein mit einer Popcornmaschine. Wir besorgten uns ungeröstete Kaffeebohnen und probierten einige. Das schmeckte bald nach mehr.'' Die Herstellung von gutem Kaffee wurde zu ihrer Aufgabe. Aber wie? ''Experimentieren und daraus lernen. Am besten lernt man etwas, indem man es einfach tut.'' Und das taten sie. Vom halben Hobby zur vollen Tasse Kaffee. Und das schon seit zehn Jahren.

Kaffee mit einer Geschichte

„Kaffee ist faszinierend“, fährt Emiel fort. „Aber es steckt auch eine Menge Arbeit dahinter.“ Bevor der Kaffee ausgeschenkt werden kann, durchläuft er mehrere Phasen. Vom Anbau über die Ernte, den Transport, das Waschen bis hin zur Trocknung. Das Ergebnis: eine grüne Bohne, die bereit ist, geröstet zu werden. Die Bohnen von Koffiestation kommen von weit her. Kolumbien, Paraguay und natürlich auch Äthiopien. Dort, wo der Kaffee seinen Ursprung hat. „Als ich noch ein Anfänger war, habe ich einmal mit dem führenden Kaffee-Prüfer Äthiopiens eine Tasse getrunken“, sagt Emiel mit einem strahlenden Lächeln. Heutzutage arbeitet Koffiestation überwiegend mit ausgewählten Importeuren zusammen. Kleinere Bauern. Mit Flächen, die manchmal nur so groß sind wie ein Kleingarten. Kürzere Lieferketten, fairerer Kaffee. Und wenn die Bohnen ihre Weltreise nach Groningen hinter sich haben, beginnt für Koffiestation der eigentliche Prozess. Ganz einfach im Oosterparkwijk.

Zum idealen Rezept

Handelt es sich um Bohnen einer neuen Sorte? Dann beginnt man mit dem „Cupping“: der Bewertung der Bohnen anhand einer breiten Palette von Merkmalen. „Wir betrachten das Aussehen, den Geruch und verkosten den Geschmack. Man kann es ein wenig mit einer Weinverkostung vergleichen.“ Denn Kaffee ist eine Delikatesse und das Rösten ein Handwerk. Es wird so lange mit verschiedenen Röstverfahren experimentiert, bis das ideale Rezept gefunden ist. „Am liebsten schön süßlich. Fruchtig-wild. Aber auch würzig-erdig“, erzählt Emiel. Entspricht der Geschmack den Vorstellungen? Dann beginnen sie nach dem Rösten mit der Verpackung. Koffiestation arbeitet häufig mit dem Designstudio Knetterijs zusammen, das ebenfalls aus Groningen stammt. Die farbenfrohen Designs der Verpackungen sorgen bereits vor der Verkostung für ein Erlebnis.

Probieren Sie den Kaffee

Das können Sie an den unterschiedlichsten Orten erleben. So können Sie beispielsweise die Rösterei im Oosterparkwijk besuchen und dort Ihre Tüte Kaffee abholen. Dort können Sie direkt miterleben, wie Ihre Bohnen geröstet werden. Oder nehmen Sie Platz bei Koffiestation Books & Coffee“ in der Oude Kijk in ’t Jatstraat. Inmitten der englischen Bücher. Dort besteht nämlich eine Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Riemer. Ein einzigartiges Konzept, das es sonst nirgendwo in der Stadt gibt. „Dieser Wunsch bestand schon länger“, sagt Emiel. „Wir betrachten es daher als eine Erweiterung unseres Unternehmens.“ Und an den Markttagen holen Sie Ihren Kaffee auf dem Vismarkt ab. Im Beutel oder im Becher. Zwischendurch, vor oder nach dem Einkauf. „Es gibt immer einen guten Moment für einen guten Kaffee“, lacht Emiel.

 

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